LEO Club Solingen gründet sich am 20.03.2026!

LEO Club Solingen | CB Christian Beier

Engagement schon in jungen Jahren: 26 Solinger gründen einen Leo-Club

 

Bürokratie ist kein rein deutsches Phänomen. Diese Erfahrung haben jetzt einige junge Solinger gemacht. Vor knapp drei Jahren bereits wollten sie einen Leo-Club gründen. So nennt sich die Jugendsparte der Serviceorganisation Lions.

 
 

Der Club aber hat seinen Ursprung in den USA. Und eine Gründung ist nur mit einer Genehmigung von dort möglich. In Oak Brook wurden die Anträge zur Gründung gestellt. Der erste schriftliche Antrag ging scheinbar vor Monaten auf dem Postweg verloren.

Leo-Club: Urkunde kam gerade noch rechtzeitig

Per E-Mail an das „Young Lions and Leos Department“ hat es dann geklappt. Weitere sechs Wochen und Papierkram standen an. Doch dann kam die Gründungsurkunde.

 
 

26 Mitglieder hat der Club zum Start. Und weil alles noch rechtzeitig geklappt hat, konnte am Wochenende wie geplant gefeiert werden, gemeinsam mit Vertretern des Lions-Distriktes, Mitgliedern der Lions und deren Partnerinnen.

Engagement in Solingen schon vor der Gründung

Auch vor der Gründung haben sich die Leos bereits nach dem Motto „We serve“ sozial engagiert. Mehrfach haben sie für die Bewohner des Elisabeth-Rook-Hauses Waffeln gebacken und mit ihnen Zeit verbracht.

 

Auch die „Ein-Teil-mehr-Aktion“ ist fester Bestandteil: Die Leos informieren Kunden von Rewe-Rahmati über die Aktion zugunsten der Tafel. Die nächste Aktion in Ohligs ist für den 11. April geplant.

Ideell und finanziell von den Lions unterstützt

„Neben den Treffen mit unseren Clubfreunden finde ich es wichtig, etwas für die Gesellschaft zu tun“, sagt Hannah Winkler (20). Die Mitgründerin des Clubs moderierte mit Maxime Sondergeld den festlichen Gründungsabend.

 
 

Präsident im ersten Jahr ist Alexander Sperlich (22). Er brachte die Idee des Clubs nach Solingen. Dabei wurde er von den Solinger Lions ideell und finanziell unterstützt. „Wir Leos möchten gerne Positives bewirken und einen Gegenpol zum allgemeinen Trend setzen, sich nicht mehr im Ehrenamt zu engagieren“, betont Sperlich.

Bericht von Christian Beier im Solinger Tageblatt